6 blaue Figuren mit Ausrufezeichen über den Köpfen umringen eine rote Figur mit Fragezeichen über dem Kopf

12 Gründe, warum Kommunikation anstrengend ist

Ich kann prima auswendig lernen. Gedichte, Buchseiten, Filmdialoge.

Ich kann ziemlich lange lesen, Bildschirm oder Papier, Recherche oder Korrektur, ohne eine Pause einlegen zu müssen.

Ich kann vier- bis fünfmal pro Woche je 90 Minuten Sport durchziehen und brauche vorher keinen inneren Kampf mit einem seltsamen zoologischen Mischwesen auszufechten.

Was ich (u. a.) nicht gut kann: reden. Es laugt mich aus.

Am zufriedensten bin ich, wenn ich den Großteil des Tages nicht mit Menschen interagieren muss. Wobei mir schriftliche Kommunikation wesentlich lieber ist als Telefonate oder Face-to-Face. Im Verlauf meines Lebens habe ich mich gesteigert, als Jugendliche redete ich in bestimmten Kontexten überhaupt nicht.

Dennoch wünsche ich mir Austausch mit anderen. Wenn die Voraussetzungen stimmen, macht mir das Kommunizieren sogar Spaß, wenngleich ich auch in entspannten Situationen nicht sonderlich viel rede. Da ich Familie habe, ist mein Interaktionsbedürfnis am Ende des Tages gestillt. Ich verfüge nicht über die Energie, daneben noch Freundschaften zu pflegen. Früher hatte ich einige Bekannte und ein bis zwei Freunde, aber keine Familie, beides funktioniert nicht. Zumindest keine Freundschaften im landläufigen Sinn mit Treffen alle paar Wochen oder Monate.

Hindernisse und Fallstricke in Gesprächen

12 Faktoren habe ich ausgemacht, die Kommunikation zu einer mühseligen Angelegenheit werden lassen.

Während die ersten drei Punkte auf Introvertierte, Hochsensible und Asperger-Autisten in jeweils unterschiedlichem Maße zutreffen (können), gilt Punkt 4 besonders für sensorisch hochsensible Menschen und Asperger, Punkt 5 für diejenigen, die sensitiv auf die Stimmungen anderer reagieren.

Die Punkte 7 bis 12 beziehen sich vorwiegend auf autistische Besonderheiten. Einzelne Aspekte können sicher auch bei Hochsensiblen und/oder „Intros“ mit autistischen Zügen vorkommen. Was ich hier schreibe, gilt wie stets nicht für jeden Introvertierten, Hochsensiblen und/oder „Aspie“, dafür sind wir viel zu verschieden.

Hinweise zum Autismus-Begriff in diesem Blog:

Wenn ich von Autisten schreibe, beziehe ich mich auf Betroffene ohne kognitive Einschränkungen, die (zum Teil mit Unterstützung) in der Lage sind, ein relativ eigenständiges Leben zu führen. Mir ist bewusst, dass diese Autisten, zu denen ich selbst zähle, nur einen Teil des Spektrums abbilden, zu dem auch schwer und schwerst behinderte Menschen mit Autismus und geistigen Einschränkungen gehören. Für diese stark eingeschränkten Autisten (früher sprach man von niedrigfunktional, eine Bezeichnung die aufgrund ihres abwertenden Charakters kaum noch verwendet wird) kann ich nicht sprechen, dazu fehlen mir die Kenntnisse. Eigentlich müsste ich bei jeder Nennung erwähnen, dass hochfunktionale und/oder Asperger-Autisten bzw. Autisten mit leichten bis mittleren Einschränkungen und mindestens normaler Intelligenz gemeint sind. Aufgrund der besseren Lesbarkeit (und weil ich den Begriff hochfunktional zukünftig vermeiden möchte) verzichte ich darauf. Die Bezeichnung Asperger verwende ich weiterhin, obwohl das Asperger-Syndrom im DSM-5 und ICD-11 nicht mehr gesondert vorkommt und wie der frühkindliche und atypische Autismus in der Autismus-Spektrum-Störung aufgeht.

Nach dieser Klarstellung weiter zu den 12 Gesprächs-Tücken:

1. Kein Interesse:

Ein großer Teil der alltäglichen Kommunikation dient nicht dem Austausch von Sachinformationen, sondern dem sozialen Miteinander. Small Talk fungiert als „soziales Schmiermittel“ oder als Pausenfüller, weil Stille vielen Menschen Unbehagen bereitet. Introvertierten und Hochsensiblen sind oberflächliche Unterhaltungen oft zuwider. Sie bevorzugen Gespräche aus echtem Interesse und Anteilnahme am Leben des Gegenübers. Bei Menschen mit dem Asperger-Syndrom verhält es sich ähnlich. Manchmal beschränkt sich das Interesse lediglich auf den engsten Familien- oder Freundeskreis, sofern vorhanden.

Bei mir verhält es sich so: Den allermeisten Menschen, die meinen Weg kreuzen, gönne und wünsche ich ein gutes Leben, aber es interessiert mich nicht, wie dieses im Einzelnen aussieht. Sofern keine praktische Notwendigkeit besteht, sich unsere Interessen nicht berühren oder wir ein gemeinsames Anliegen verfolgen, sehe ich keinen Anlass für ein Gespräch. Stellt sich hingegen heraus, dass es in unseren Lebensrealitäten Schnittmengen gibt, kann sich eine angeregte Unterhaltung entspannen.

2. Müdigkeit und Erschöpfung nach langen Gesprächen:

Manchmal reicht auch bloßes Zuhören. Du wirst einsilbig, weil jedes Wort Kraft erfordert. Deine Aussprache wird möglicherweise verwaschen, schlimmstenfalls lallst du wie betrunken, obwohl du keinen Tropfen Alkohol angerührt hast. Vielleicht bekommst du einen Tunnelblick und hörst wie unter Wasser. Kannst du die Situation nicht verlassen, erstarrst du oder reagierst gereizt, einstweilen aggressiv. Oder dein Kreislauf kollabiert.

Früher passierte mir das regelmäßig, heute kenne ich die Anzeichen bzw. vermeide entsprechende Situationen (Menschenmengen, größere Gesprächsrunden).

Zu guter Letzt gibt es noch Personen, die einem regelrecht die Kraft rauben, weil sie nur jammern, ständig von sich erzählen oder sich ausschließlich dann melden, wenn sie Hilfe brauchen. Energievampire – Mythos oder Wirklichkeit?

3. Aus dem Innen ins Außen gehen:

Ich unterscheide bei mir zwischen 4 Aufmerksamkeitszuständen. Sie ließen sich noch weiter auffächern, aber diese 4 sollen als Erklärung genügen.

  1. Daheim, innerlich und äußerlich allein und somit bei mir: Mein Zuhause ist mein sicherer Bereich. Dies ist der Normalzustand, in dem ich optimal funktioniere.
  2. Allein unterwegs: Innerlich für mich, aber draußen unter Menschen. Je nach Ort (Wald, Park oder Stadt), bleibt meine Aufmerksamkeit bei mir oder wandelt sich zum teils angespannten Beobachten.
  3. Daheim, mit einem oder mehreren Mitgliedern meiner Kernfamilie: Der sichere Bereich (mein Zuhause) schließt diese vertrauten Menschen mit ein. Ein Zwischenzustand zwischen Innen und Außen, den ich eine Zeitlang (wie lange hängt von verschiedenen Faktoren ab) gut toleriere und schätze. Vorausgesetzt ich habe regelmäßige Auszeiten, in denen ich für mich bin, um meine Energiereserven aufzutanken.
  4. Interaktion außer Haus: Der Turbo-Modus, der viel Kraft kostet und den ich nur gewisse Zeit durchhalte, abhängig davon, wie ausgeruht ich bin sowie von Art und Anzahl der Personen, mit denen ich interagiere. Elternabende, Schwimmbadbesuche etc.

Ein Sonderfall tritt ein, wenn 1 und 4 zusammentreffen: Ich bin zu Hause und bekomme z. B. Handwerkerbesuch. In meinem sicheren Bereich kann ich fremde Menschen kaum ertragen. Auch wenn ich sie selbst beauftragt habe und eigentlich dankbar für ihre Hilfe bin, empfinde ich sie als Fremdkörper. Zudem muss ich darüber nachdenken, ob ich etwas zu trinken anbiete, ob ich in der Nähe bleiben soll, während sie ihre Arbeit tun, oder ob das überwachend wirkt. Ihre Anwesenheit „kontaminiert“ den Raum, in dem sie sich aufhalten. Wenn sie weg sind, brauche ich eine Weile, um mich wieder so wohl und sicher zu fühlen wie zuvor. Alles wieder an seinen Platz räumen hilft sowie gründlich zu lüften.

4. Laute, unruhige Umgebung:

Umgebungsgeräusche, die Normalsensible einfach ausblenden, erschweren und verhindern bei Menschen mit Hyperakusis die Konzentration. Treffen in Restaurants, Bars oder Diskotheken bereiten große Schwierigkeiten. Wir hören nicht nur, was an unserem Tisch gesprochen wird, sondern auch an den benachbarten. Außerdem die Musik, die gerade läuft, schlimmstenfalls mit Gesang, den wir ebenfalls ungewollt registrieren, das Klirren von Geschirr und Besteck usw. Es erfordert gezielte Wahrnehmungslenkung, um relevantes Gesprochenes vom Rest zu trennen.

Dauerbeschallung und -konzentration bereiten Stress, dieser erschwert die Kommunikation noch weiter. Alles verschwimmt zu einem Geräuschbrei, was uns immer wieder zum Nachfragen zwingt. Ich wurde schon des Öfteren für schwerhörig gehalten, dabei kann ich ohne Ohrenstöpsel nicht schlafen, weil mich das kleinste Geräusch stört.

5. Emotionaler Overload:

Viele hochsensible Personen, aber auch manche Autisten spüren intensiv die Stimmungen anderer Menschen. Wenn sie einen Raum betreten, merken sie sofort, ob dort Anspannung herrscht, und fühlen sich unwohl. In einem Gespräch nehmen sie auch ohne deutliche mimische oder verbale Hinweise wahr, wie es dem anderen im Augenblick geht. Dieses Gespür ist gekoppelt an eine ausgeprägte affektive oder emotionale Empathie und hat leider auch Nachteile, vor allem wenn es sich um unangenehme Gefühle handelt. Die Abgrenzung eigener von fremden Emotionen gelingt nicht sehr gut, und so wird der oder die emotional Hochsensitive geradezu überschwemmt davon. Keine Frage, dass das stark belastet und die Kommunikation extrem anstrengend und kraftraubend macht.

6. Die „Übersetzungsleistung“:

Ich muss meine überwiegend bildhaften Gedanken in Sprache kleiden. Das Vorformulieren im Kopf nimmt Zeit in Anspruch, sodass ich mit Verzögerung und stockend antworte. Weil mir das unangenehm ist, spreche ich teilweise einfach drauflos, weiß aber nach wenigen Worten oder Sätzen nicht weiter oder gebe Dinge von mir preis, obwohl ich das eigentlich nicht möchte (siehe Punkt 9). Das bezieht sich auf komplexe Gespräche, weniger auf seichte Unterhaltungen oder kurze Einwürfe, die wiederum andere Probleme bereithalten. Ob es sich um ein speziell autistisches Phänomen handelt, habe ich noch nicht herausgefunden. Autisten neigen zu bildhaftem Denken und einige von ihnen zu Synästhesien, von denen wiederum auch Hochsensible berichten.

7. Schwierigkeiten, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen:

Vor allem dann, wenn der Gesprächspartner nicht nur viel erzählt, sondern auch Sachinformationen mit Anekdoten vermengt. Mein Hausarzt macht das sehr gern. Jahre später erinnere ich mich an die Schilderung einer witzigen Begebenheit aus seinem Berufsleben, während ich für das Untersuchungsergebnis erneut vorsprechen oder anrufen musste, weil es in der Menge des Erzählten unterging. Spreche ich selbst, betone ich nicht selten Aspekte, die eher nebensächlich sind und brauche lange, um den Kerngedanken zu identifizieren. Asperger-Autisten neigen dazu, „den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen“.

8. Das richtige Maß finden:

Viele Autisten erzählen entweder zu ausführlich, indem sie beispielsweise endlos über ihr Spezialinteresse monologisieren, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, ob der Zuhörer inzwischen eingenickt ist. Oder sie sprechen wenig und nur das Nötigste, manchmal nicht einmal das.

Auf mich trifft meist das Zweite zu. Wenn ich aufgeregt bin und schnell wieder mit dem Reden aufhören möchte, setze ich manchmal unbewusst Wissen beim Gegenüber voraus, dass dieser gar nicht haben kann. Zu weitschweifig werde ich dann, wenn mir ein Thema besonders wichtig ist oder weil ich mich in Details ergehe. Irgendwann verliere ich komplett den Faden und muss darüber nachdenken, wie ich an diesen Punkt des Erzählens gekommen bin.

9. Die angemessene Gesprächstiefe ermitteln:

Hier geht es um das richtige Mischungsverhältnis von Nähe und Distanz, das sich daraus ergibt, wie gut man den Gesprächspartner kennt und in welcher Beziehung man zu ihm/ihr steht. Leider erschließt es sich oft nicht intuitiv. Ich versuche mein Gegenüber einer Gruppe zuzuordnen, um zu entscheiden, wie viel Offenheit bzw. Zurückhaltung angebracht ist. Einfach ist das nur bei Fremden oder bei meiner Kernfamilie. Bei den meisten anderen Personen treffe ich oft nicht den „richtigen Ton“. Merke ich das, verunsichert es mich zusätzlich. Oder ich stelle fest, dass etwas, das ich sagte, gut ankam, und wiederhole es nach einiger Zeit. Das geschieht unabsichtlich und meist aus der Not heraus, irgendetwas sagen zu müssen, um nicht als völliger Trottel dazustehen, erzielt aber natürlich den gegenteiligen Effekt.

Aufgrund ihrer oft reduzierten Mimik und Gestik und der sachlichen Art, Dinge mitzuteilen, wirken die meisten Asperger-Autisten distanziert. Geraten sie jedoch einmal ins Reden, können sie Quantität und Qualität des Erzählten mitunter schwer oder gar nicht kontrollieren. Ich merke z. B. beim Erzählen, dass sich ein ungutes Gefühl in mir regt, weil ich Dinge preisgebe, die aufgrund fehlender persönlicher Beziehung nicht angemessen sind. Nur ist es dann bereits zu spät, die Worte lassen sich nicht wieder einfangen.

10. Versteckte Botschaften, nonverbale Kommunikation:

Ein typisch autistisches Problem, das Hochsensible und/oder Introvertierte eher nicht haben. Die meisten Autisten müssen einen Menschen schon sehr gut kennen, um nonverbale Signale mitzubekommen und richtig zu deuten.

Verantwortlich dafür ist der unter Autisten häufig festzustellende Mangel an kognitiver Empathie, auch Theory of Mind genannt. Betroffene können sich schlecht in andere Menschen hineinversetzen und deren Gedankengänge und Absichten erahnen.

Für mich ist es besonders herausfordernd, wenn mir jemand von negativen Erlebnissen erzählt. Meinem Impuls folgend reagiere ich konstruktiv, indem ich Ratschläge gebe oder das Vorgefallene interpretiere. Erwartet wird indes in erster Linie Mitgefühl, was ich aber nur bedingt empfinden kann.

Wenn ich versuche Trost zu spenden, fühle ich mich unwohl und unbeholfen. Ich mag keinen Körperkontakt, dementsprechend fallen meine halbherzigen Umarmungen gekünstelt aus. Emotionale Anteilnahme funktioniert bei mir ausschließlich im engsten Familienkreis und selbst dort nicht immer gleich gut.

11. Redewendungen und Ironie

Ähnliches wie bei der nonverbalen Kommunkation gilt für Ironie und Sprichworte. Viele Asperger-Autisten mögen jedoch Wortspiele und verwenden selbst Metaphern und Ironie/Sarkasmus in ihrem täglichen Sprachgebrauch. Das wörtliche Verstehen von Redewendungen bereitet erwachsenen Autisten selten größere Probleme, da sie im Lauf des Lebens die meisten kennen- und auswendiggelernt haben. Eventuell stutzt man kurz, weil man das Sprichwort bildhaft vor dem inneren Auge sieht (was sowohl komisch als auch unangenehm sein kann), deutet es jedoch überwiegend korrekt.

Bei Kindern und Jugendlichen verhält sich das anders. Ich erinnere mich, dass die Behauptung, jemand hätte Haare auf den Zähnen, mich sehr verwirrte und dazu veranlasste, genau den Mund dieser Person zu betrachten, ob mir dort etwas auffiel. Durch Lesen erschloss ich mir (wie meist) den Zusammenhang.

12. Gespräche beginnen und beenden:

Es gibt Situationen, in denen auch Menschen mit geringem Kommunikationsbedürfnis Kontakt zu anderen suchen. Veranstaltungen wie Messen und alle möglichen Conventions gehören dazu. Vielleicht aus fehlender Übung, vielleicht aufgrund sozialer Ängste, fällt es jedoch schwer, jemanden anzusprechen. Das gelingt leichter, wenn man sich Folgendes vergegenwärtigt: Die Teilnehmer sind Gleichgesinnte und wollen mit anderen ins Gespräch kommen, das ist der Hauptgrund, warum sie vor Ort sind. Man belästigt niemanden, wenn man ihn anspricht, und die Sorge, etwas falsch zu machen, ist meist unbegründet. Nicht wenige Autisten leiden unter einer sozialen Phobie. Grund für die Angst vor Ablehnung sind Mobbing- oder Ausgrenzungserfahrungen, weil sie mit ihrem autistischen Verhalten und der direkten, wenig intuitiven oder empathischen Art zu kommunizieren in der Vergangenheit aneckten.

Was hilft, ist sich bewusst zu machen, dass es kein Manko ist, nicht sofort mit allen und jedem locker-flockig ins Gespräch zu kommen. Menschen sind verschieden und gerade auf Cons treiben sich viele Nerds und Sonderlinge herum, unter denen man als Autist kaum oder gar nicht auffällt. Es ist völlig in Ordnung, zurückhaltend zu sein und eher zu beobachten.

Als Aufhänger für ein Gespräch bietet sich immer das Thema der Veranstaltung an. Schwierig ist es oft, den richtigen Zeitpunkt abzupassen, wann eine Unterhaltung beendet ist. Ich überlege mir im Vorfeld, mit welchen Floskeln ich mich verabschieden kann, wenn mir nichts weiter einfällt und von dem anderen nichts mehr kommt.

„War nett, dich kennenzulernen, aber jetzt muss ich weiter“ klingt anfangs etwas gestelzt, ist aber allemal besser, als zu warten, bis der andere das Gespräch beendet oder sich genervt abwendet. Oder selbst einfach wegzugehen. Das mag unter bestimmten Umständen konsequent sein, meist ist es aber schlicht unhöflich.

Ausblick:

Nachdem es in diesem Beitrag um den unmittelbaren Kontakt ging, frage ich in meinem nächsten Artikel Kommunikation auf Distanz – das Mittel der Wahl für Asperger, Introvertierte und Co? nach Vorteilen und Tücken elektronischer Mitteilungsmöglichkeiten. 

Was macht Kommunikation für dich anstrengend? Schreib mir gern einen Kommentar.

Foto: Pixabay

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