Maske in Zweigen hängend

Masking

Hochfunktionale Autistinnen und Autisten maskieren ihre autistischen Verhaltensweisen, um im Alltag möglichst wenig aufzufallen bzw. in einem nicht-autismusgerechten Umfeld akzeptiert zu werden. Soziale Signale wie Mimik und Gestik oder Sprechweise und Betonung laufen nicht intuitiv ab wie bei Neurotypischen, sondern werden kopiert und einstudiert. Masking kostet viel Kraft und führt nicht selten zu Depressionen, Burn-out und chronischen körperlichen Erkrankungen, wenn es über Jahre betrieben wird, was insbesondere bei spätdiagnostizierten Autisten häufig der Fall ist. Das Gespür für die eigenen Bedürfnisse schwindet und sogar die eigene Ich-Identität kann verloren gehen.